Laseroperationen in der Tiermedizin


Wir haben für Sie in schonende und fortschrittliche Technologie investiert. Ab 2007 steht Ihrem Tier ein Dioden- Hardlaser zur Verfügung - als schmerzfreien Behandlungsalternative bei Gelenkschmerz, großflächigen Wunden, Zahnbehandlungen, Tumoren, Warzen , Ödemen u.v.m.


Was bedeutet Laser?
Laser ist die Abkürzung für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Das bedeutet, dass Laser ein verstärkter Lichtstrahl ist, der nur eine Wellenlänge besitzt, nicht wie "normales" Licht ein Spektrum von Wellenlängen. Es ist "sehr rein". Auf dieser Reinheit des Lichtes sind die positiven Eigenschaften des Lasers auf die tierischen Zellen zurückzuführen. Medizinisch finden zwei Hauptgruppen von Lasergeräten Anwendung:

● Softlaser: Sie arbeiten im milliWatt-Bereich und werden zur Stimulation von Zellfunktionen genutzt. Die biologische Wirkung beruht darauf, dass das ausgesandte Laser-Licht photochemische Reaktionen in Zellen hervorruft. Keine andere Lichtquelle (Kunst- oder Sonnenlicht) ist fähig, diese Reaktion hervorzurufen.

● Chirurgische (Hard)Laser: Hierbei handelt es sich um Laser, die im Watt-Bereich arbeiten und dadurch fähig sind Gewebe zu schneiden oder zu koagulieren, bzw zu verbrennen. Sie können wie ein Skalpell eingesetzt werden und dürfen dahernur von Ärzten oder Tierärzten verwendet werden.


Welche Wirkungen hat eine Lasertherapie?

Der Laser hat folgende positive Eigenschaften auf den Körper: Durch die Laserbehandlung wird die lokale Abwehr stimuliert. Darüber hinaus führt die Behandlung zu positiven Stoffwechselreaktionen der Zellen (z.B. Ausschüttung körpereigener Substanzen wie Endorphine und Prostaglandine, die schmerzlindernd wirken) und auch des Kreislaufs in den Blut- und Lymphgefäßen. Außerdem bewirkt die hohe Energie des Laserlichts, dass die Zellen ihren Energiehaushalt "wieder auffüllen" können. Dadurch wird die Regeneration der Zellen verbessert. Zellen, die energetisch ausreichend versorgt sind können überschüssige Energie an benachbarte Zellverbände weitergeben.
Bei der Tumorbehandlung per Laser macht man sich folgenden Effekt zu Nutze: Tumoren besitzen "Tarnkappen" (spezielle Form der Tumorrandzellen), die den Tumor vor der körpereigenen Abwehr (Immunsystem) schützen. Wird der Tumor bestrahlt, herausgeschnitten oder mit dem Laser punktiert, so verliert er die "Tarnkappe" und gleichzeitig wird das gesunde Gewebe sowie das Immunsystem aktiviert, die Abgrenzung und der Abbau des Tumors durch den Körper erfolgen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass man Tumoren an schlecht zugänglichen oder schwer zu operierenden Stellen durch die Punktion mit dem chirurgischen Laser behandeln kann. In diesem Fall sind allerdings Nachbehandlungen nötig. Tumoren, die durch chirurgische Entfernung entnommen werden, müssen bei Laserexzisionen nicht so weit im gesunden Gewebe umschnitten werden.
Bis zu 99% aller Bakterien und Viren werden durch den chirurgischen Laser abgetötet.
Bei der Softlaser-Behandlung wird die körpereigene Abwehr so stark stimuliert, dass eine effektive Bekämpfung der Viren und Bakterien stattfindet. Auch Ödeme oder Schwellungen können erfolgreich mit dem Laser behandelt werden, da durch die Betrahlung der Lymphabfluss deutlich verbessert wird, so dass die überschüssige Flüssigkeit besser vom Körper abtransportiert.


Wie wird eine Behandlung durchgeführt?
Es stehen zwei Methoden der Behandlung zur Verfügung. Zum einen kann eine Laserbestrahlung vorgenommen werden, bei der der Laser wie mit einem Laserpointer über die zu behandelnden Areale geführt wird. Durch die Haut wird so die körpereigene Abwehr stimuliert. Bei der Anwendung des chirurgischen Lasers wird das Tier vorher narkotisiert. In diesem Zustand ist es vollkommen empfindungs- und schmerzfrei. Bei der Tumorbehandlung kann die Zubildung entweder chirurgisch entfernt werden, wobei die Lasersonde als Skalpell fungiert. Auf diese Weise können auch chronische Zahnfleischentzündungen behandelt werden.

Fragen Sie uns, nach den individuellen Möglichkeiten für Ihr Tier.



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